Eine klassische Europäische Kurzhaarkatze

Katzen und ihre Menschen

Wie funktioniert eigentlich der Mensch?
Das fragen wir Miezen uns öfter, als Ihr denkt.

Manchmal erscheint Ihr uns eigenartig, manchmal überraschend nett – und manchmal einfach nur… kompliziert.
Da wird geschnarcht, während wir gerade mit vollem Einsatz unsere nächtliche Mäuse-Patrouille absolvieren. Oder wir werden plötzlich hochgehoben – mitten aus dem wohlverdienten Nickerchen!

Auf dieser Seite erzählen wir Katzen, wie wir das alles erleben – das Leben mit Euch Zweibeinern.
Hier schnurren wir unsere Sicht der Dinge: Wie es war, als wir bei Euch einzogen. Was uns zum Staunen bringt, was wir lustig finden – und was wir einfach nicht verstehen. Also lehnt Euch zurück und lasst Euch erzählen – von Samtpfoten, die ihre Menschen gefunden haben.

Schon die erste Story zeigt Euch, dass sie es uns manchmal gar nicht so leicht machen. Seht selbst: https://katzen-geschichten.de/2025/07/25/%f0%9f%90%b1-ilkas-revanche/

🐈 Hallo! Da bin ich wieder. Wie hat Euch denn die Geschichte gefallen? Ich finde, man konnte wenigstens über die komischen Angewohnheiten von dem alten Frauchen nachdenken.

Bevor es weiter geht, muss ich mich aber erst mal bei Euch entschuldigen. Ich habe mich ja noch gar nicht bei meinem Publikum vorgestellt. Das heißt: Ihr wisst gar nicht, wer eigentlich Eure Moderatorin ist. Ich heiße Lucy und bin eine schwarze Mieze mit weißen Pfoten und weißem Lätzchen. Zu solchen Katzen wie ich eine bin sagt ihr ja „Hauskatzen“.

Ich wohne mit zwei großen und zwei kleinen Menschen in einem kleinen Haus mit Garten. Weil bei uns fast keine Autos fahren, darf ich frei rum laufen. Es ist gar nicht so lange her, da hatte ich noch eine Schwester. Daisy hieß sie. Irgendwann hat Frauchen bei ihr am Hals so einen dicken Knubbel entdeckt, und da ist sie mit ihr zum Doktor gefahren. Als die beiden zurückkamen, rührte sich Daisy nicht mehr. Frauchen weinte und sagte zu mir: „Deine Schwester hatte Krebs und ist jetzt beim Doktor friedlich eingeschlafen. Ich war geschockt und weinte auch. Da drückte Frauchen mich an sich und sagte: „ach lass mal, meine kleine. Das ist eben der Lauf des Lebens. Irgendwann muss jeder von uns einmal diese Welt verlassen. Wir schmusten noch eine Weile. 💕 Dann aßen wir. Für mich hatte sie Tatar mitgebracht. So was krieg ich sonst nur an besonderen Feiertagen.

Später gingen wir mit Daisy in den Garten. Da hatte ihr Herrchen ein schönes Grab an ihrer Lieblingsstelle gemacht. Als wir sie darin schlafen gelegt hatten, machte er es zu, und dann kamen wunderschöne Blümchen drauf. Na ja, wenigstens habe ich eine schöne Erinnerung an meine Daisy; ihr Tagebuch. Da stehen ein paar lustige Sachen über Euch Zweibeiner drin. Soll ich es mal aufschlagen? 📖 Ah! Da ist ja schon der erste Eintrag; schaut nur her: https://katzen-geschichten.de/2025/07/26/%f0%9f%93%94-aus-daisys-tagebuch-erster-eintrag/

Lustig; nicht wahr? So ein Tagebuch ist schon interessant. Bevor ich die nächste Story präsentiere, will ich Euch noch meinen Freund Franky vorstellen. Ich treffe ihn oft in unserem schönen Park. Diesen kleinen Lümmel, der nichts als Flausen im Kopf hat. Na ja, kein Wunder: Franky ist ein junger, knuspriger Kater; gerade erst den Kinderschuhen entsprungen. Er ist frech, stibitzt gern und jeder Baum der ihm in die Quere kommt ist seiner. Cindy, seine ältere Lebensgefährtin und auch seine Menschen haben es nicht leicht mit ihm. Das zeigt die folgende Geschichte, die er mir gestern Abend brühwarm serviert hat. Klickt hier, um sie zu lesen: https://katzen-geschichten.de/2025/07/28/die-sache-mit-der-aufschnitt-platte-%f0%9f%a7%80/

Ach dieser Franky! Kaum hatte er gebeichtet, hat er schon wieder eine neue Idee; aber das muss man ihm lassen: Die ist richtig gut. Es dauerte auch nicht lange, da haben wir sie zusammen umgesetzt. Wenn auch nicht so, wie er es sich zuerst erträumt hatte. Seht hier, was daraus geworden ist: https://katzen-geschichten.de/2025/09/28/die-sache-mit-der-aufschnitt-platte-ein-lustiges-nachspiel/

Hand aufs Herz: Ist Euch das auch schon passiert? Habt auch ihr schon mal alles um Euch rum vergessen, und Mieze hat es ausgenutzt? Bei uns kann so was auch passieren; schließlich hab ich in meiner Familie vier Menschen und nicht nur zwei. Daisy hat sich mal die Frage gestellt, wen man besser dressieren kann: Die großen oder die kleinen Menschen? Hier auf dieser Tagebuchseite stehen ihre Gedanken darüber. Bin gespannt, was ihr dazu sagt: https://katzen-geschichten.de/2025/07/30/%f0%9f%93%98-aus-daisys-tagebuch-zweiter-eintrag/

Jaja: Die kleinen und die großen Menschen. Darüber kann ich Euch noch viel mehr erzählen. Zum Beispiel über unsere zweibeinigen Nachbarn, die meinen, dass ihre eingebildete Siamkatze etwas Besseres ist als wir.

Zu einer Streichelstunde soll sie gehen. Das habe ich herausgekriegt, als ich neulich um di Gärten strich und mich an ihrem Gartenzaun so ein bisschen ausruhte. Sie redeten von einem Haus, wo kleine und große Menschen leben, die sich nicht so gut fühlen. Da kommen manchmal Herrchen und Frauchen mit Hunden und Katzen hin, die besonders gut zu Menschen sein sollen.

Ich hörte wie die beiden darüber gesprochen haben, dass ihre Trixi da auch hingehen soll. Mir kam sofort die Idee, mein Frauchen zu fragen, warum sie mit mir nicht mal dahin gehen?

Wie fast immer hatte sie Zeit für mich. Als ich schnurrend und wie ein Wollknäul zusammengerollt auf ihrem Schoß lag, erklärte sie mir folgendes:

„Das ist ein Krankenhaus, in dem man die Menschen nicht nur mit Tabletten und Spritzen gesund macht. Die Doktoren da wissen auch, dass viele kranke jemanden brauchen, der sie ein bisschen tröstet und lieb zu ihnen ist. Nach so einer Streichelstunde geht es ihnen gleich besser, weil es einfach guttut, das weiche Fell von einem lieben Tierchen zu streicheln und das Schnurren von einer Miezekatze zu hören.“

Ich war nicht zufrieden. Warum durfte Madame mit machen und ich nicht? Frauchen erklärte mir, dass nur Vierbeiner ausgewählt werden, die man als besonders sozial ansieht. Weil ich das immer noch ungerecht fand, machte sie mir einen Vorschlag: „Lass Dir doch von Trixi erzählen, wie es war. Dann wirst Du sehen, ob so eine Streichelstunde was für Dich wäre. Wenn ja, gehen wir hin. Du bist so eine liebe verschmuste Mieze. Ich bin sicher, dass Dich alle lieben werden.“

Trixi war einverstanden und erzählte mir gleich nach dem großen Ereignis ihre Geschichte. Hier ist sie: https://katzen-geschichten.de/2025/10/23/die-streichelstunde/

Ganz lieben Dank, meine Liebe für das nette Kompliment und die Einladung. Ich freue mich schon riesig auf die nächste Streichelstunde. Doch jetzt zu etwas anderem:

Als ich mir heute so ein bisschen die Nacht um die Ohren schlug, weil ich irgendwie aufgeregt war, fiel mir wieder mal Daisys altes Tagebuch in meine Vorderpfötchen. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen darin blättern – aber Kaum hatte ich es aufgeschlagen, als ich auch schon mitten in tausend Erinnerungen steckte, die mich schnurren und seufzen ließen. Daisy fehlt mir sehr. Aber irgendwie ist sie ja noch da – in jedem Satz, den sie geschrieben hat.

Deshalb habe ich beschlossen, ihr Tagebuch weiterzuführen. Schließlich passieren hier ständig Dinge, die sie bestimmt genauso spannend oder verrückt gefunden hätte. Heute zum Beispiel hab ich etwas entdeckt, das mich beinahe vom Kratzbaum gehauen hätte. Was das war, erfahrt ihr hiier:

Eine schwarze Katze mit weißen Pfoten und einem weißen Lätzchen sitzt auf einem Sofa und schaut lächelnd in die Kamera, während eine Lampe im Hintergrund leuchtet.
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