Wir sind angekommen

Katzen aus dem Tierheim

Rührende Geschichten ehemaliger Tierheimbewohner
Viele unserer heutigen Samtpfoten haben einen schwierigen Start ins Leben gehabt. Doch ihre Geschichten zeigen, wie viel Hoffnung, Mut und Vertrauen in einem kleinen Katzenherz stecken kann – und wie schön das Leben wird, wenn sie endlich ein liebevolles Zuhause finden. Diese Seite ist ihnen gewidmet. 🐱💛
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Das Schicksal von Perla
Hallo Freunde!
Ich bin eine British Kurzhaar-Mieze mit nur einem Auge. Das war wahrscheinlich mein Pech, denn Ich glaube, meine ersten Menschen hat das irgendwann gestört. Da haben sie mich einfach aus dem Auto geschmissen und sind weitergefahren.
Ich war klein, hilflos und hatte Angst. Doch einer von den vielen Menschen brachte mich weg von dem großen lauten Platz, auf dem ich allein gelassen wurde. Der nette Mensch hat mich in ein Auto gebracht und gesagt: „Du armes Ding. Da setzen sie Dich einfach auf dem Flughafen Schönefeld ab und überlassen Dich Deinem Schicksal.
Er hat mich in ein Heim gebracht, wo alle ganz lieb zu mir waren. Da gab es viele Katzen, Hunde und noch andere Tiere. Eine ganz liebe Frau sagte zu mir: Hier wird es Dir gut gehen; Du bist hier im Tierheim Märkisch Buchholz.
Tatsächlich: Wir hatten viel Platz zum Liegen und spielen, gut zu essen, und es gab auch mal Streicheleinheiten. Ein Doktor schaute immer mal, ob es uns gut geht. Irgendwann war es aber langweilig, und ich sehnte mich nach einem neuen Zuhause. Außerdem: Wer will denn gerne eingesperrt sein?
Ich muss Euch aber jetzt nicht mehr die Ohren voll heulen. Schließlich hatte ich einen Schutzengel. Außerdem war ich nur vier Wochen im Heim, da kamen zwei liebe gemütliche Menschen und holten mich da raus. Ich war selig. Doch weil es mir eigentlich auch im Heim ganz gut ging, habe ich all meinen Freunden dort ein paar Briefe geschrieben, und ihr dürft die jetzt alle lesen. Viel Spaß dabei!

Grüße von Perla

🐱💛
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Das Schicksal von Latinka

Meine Lieben zweibeinigen Freunde; seid alle gegrüßt!
Ich komme von weit her, nämlich aus Bulgarien. An die Zeit dort erinnere ich mich nicht gern.

Stellt Euch vor: Da wo ich geboren bin, haben Samtpfoten wie ich keine guten Karten, denn die Menschen mögen sie nicht. Ich gehörte zu den Miezen, die man Streuner nennt,
Das Leben da draußen kann grausam sein. Auf den Straßen fahren die Menschen mit solchen Kästen auf Rädern herum wie die Durchgeknallten. Man muss aufpassen, nicht überfahren zu werden. Diese brummenden Scheusale nennen sie Autos.
Andere böse Menschen schmissen mit irgendwelchem Zeug oder traten nach mir, wenn ich nach was zu fressen fragen wollte.
Niemals werde ich diesen bitterkalten Winter vergessen, als ich mit meinem Baby-Bauch herumlief. Ich hatte Angst um meine Babys. Wir froren und hatten Hunger. Meine anderen Kameraden krochen in Mülltonnen und anderen Ecken herum. Doch mir machte mein Bauch zu schaffen, und da kam ich nicht weit.
Irgendwann muss mich aber ein Engel gehört haben, der mich mitnahm. Ich wurde zwar in so ein komisches Netz gesteckt, aber das war mir erst mal egal. Weil es da drin langweilig war, bin ich eingeschlafen.
Aufgewacht bin ich in einem Schuppen in einem großen Korb mit Kissen. Da kriegte ich dann auch meine Babys; drei waren es. Der Raum war herrlich warm, ich hatte zu fressen und zu trinken, wir waren zufrieden. Die Menschen, die jeden Tag reinkamen, waren lieb zu uns.
Als meine Kinder größer waren und schon allein fressen konnten, kamen wir in ein großes Haus mit vielen anderen Katzen. Manche verschwanden und kamen nicht wieder. Ich weinte, weil ich merkte, dass auch meine Kleinen verschwunden waren. Eine Frau nahm mich in den Arm und sagte: „Weine nicht mein Kätzchen, wir haben denen nichts Böses getan. Die haben nur ein schönes neues Zuhause gefunden, und für Dich finden wir sicher auch bald eins.
Tatsächlich; irgendwann war es so weit. Ein Mann kam mit einem großen Kasten und packte mein Kissen hinein. Dann kam noch Essen und Trinken dazu. Dann nahm er mich und setzte mich da rein. Dann geschah etwas schreckliches: Er machte den Deckel zu, und ich war in diesem kleinen Kasten, in dem man nicht mal mehr herumlaufen kann, eingesperrt. Dann trug er mich in ein riesengroßes Auto, wo noch andere Katzen in solchen Kisten standen.
Auf einmal machte der Mann die große Tür zu und sagte: „So, meine Miezen; jetzt fahrt ihr nach Hause.“ Himmel, war ich gespannt. Was ist denn ein Zuhause? Das fragte ich mich, dachte aber dann: Das ist sicher nichts Schlechtes. Schließlich bringt uns ein lieber Mensch dort hin. Darum freute ich mich so darauf, dass ich die Enge in diesem Kasten ganz vergaß.

Unterwegs in ein besseres Leben

Das sind sie nun, unsere beiden glücklichen. Perla und Latinka leben in harmonischer Zweisamkeit wie Geschwister, die nichts aufeinander kommen lassen. Zufrieden können sie heute feststellen: Wir zwei sind unzertrennliche Freunde.

Möchtest Du auch eine Mieze glücklich machen, die geduldig im Tierheim ausharrt? Dann findest Du hier die Katzen die noch warten: https://katzen-geschichten.de/katzen-aus-dem-tierheim/suchende-heimbewohner/

In ewiger Freundschaft vereint.
in heimeliger Atmosphäre
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